BEGRIFF PASSIVHAUS

Was ist ein Passivhaus?
Idee
Ein Haus, welches ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem auskommt und mit der immer vorhandenen Frischluft „beheizt“ werden kann.

Definition
Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a). Das Passivhaus ist die konsequente Weiterentwicklung vom Energiesparhaus, über das Niedrigenergiehaus, zum Passivhaus.

Basis
Ein Passivhaus unterscheidet sich von herkömmlich hergestellten Bauten. Es ist die besondere Gebäudehülle, sie ist entscheidend für das Funktionieren des Passivhauses.
Das Passivhaus ist extrem gut wärmegedämmt, sehr luftdicht gebaut und benötigt nur mehr einen Bruchteil der Heizenergie bisheriger Niedrigenergiehäuser. Und das bei gehobenem Wohnkomfort!

Grundsatz
Umso besser die Gebäudehülle, umso einfacher kann die Technik gehalten werden.
Passivhaustechnologie
Frische Luft wird permanent ins Haus geholt und nach einmaligem Gebrauch nach außen abgeführt, wobei die in der Luft enthaltene Wärme bis zu 95% zurück gewonnen wird. Der Restheizbedarf ist – dank perfekter Gebäudehülle - gering und kann mit einfacher Technik abgedeckt werden.

Kostenlose Energie
Sonnenstrahlen, Abwärme von Personen und Haustieren, von Haushaltsgeräten und Computer, u.v.m. 
Wärme, die vorhanden ist, wird genutzt und bleibt im Haus. Das Passivhaus von Martin Freund ist somit ein Energiesparhaus der obersten Qualitätsstufe.

Lüften
Jederzeit können Fenster und Türen wie bei einem herkömmlichen Haus geöffnet werden, müssen aber nicht. Die Klimakomfortlüftung übernimmt das Lüften, ohne merklichen Luftzug, geräuschlos, pollenfrei und allergikerfest.



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